Nach­hal­tig­keit als Mind­set: Die CSR-Stra­te­gie der Kyocera-Gruppe vorgestellt

24. August 2022

Die Umwelt und den Men­schen lie­ben: Das ist der Kern der Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie von Kyocera. Dazu ver­folgt die Kyocera-Gruppe, zu der neben Kyocera Docu­ment Solu­ti­ons Deutsch­land und Öster­reich auch die ALOS GmbH sowie die AKI GmbH gehö­ren, eine ganz­heit­li­che CSR-Stra­te­gie. Diese bin­det nicht nur die eige­nen Mit­ar­bei­ter, son­dern auch Part­ner und End­kun­den ein, wie CEO Diet­mar Nick erklärt.

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Nach­hal­tig­keit gilt nicht mehr als „Nice-to-have“, son­dern als betriebs­wirt­schaft­li­che und gesell­schaft­li­che Not­wen­dig­keit. Wie setzt die Kyocera-Gruppe Nach­hal­tig­keit um?

Diet­mar Nick: Für Kyocera zählt Nach­hal­tig­keit bereits seit der Grün­dung im Jahr 1959 zu den Eck­pfei­lern unse­rer Unter­neh­mens­phi­lo­so­phie. Nach­hal­ti­ges Han­deln zieht sich des­halb wie ein roter Faden durch alle Ent­schei­dun­gen in der Unter­neh­mens­gruppe. Hier gehen wir nach dem Prin­zip “Ver­mei­den, Ver­rin­gern, Kom­pen­sie­ren” vor: So ist es unser grund­sätz­li­ches Ziel CO2-Emis­sio­nen in der Pro­dukt­ent­wick­lung oder eben in unse­ren Geschäfts­ak­ti­vi­tä­ten zu ver­mei­den, wo es geht. Wo dies nicht ganz mög­lich ist, opti­mie­ren wir unsere Pro­zesse, um die CO2-Menge zu ver­rin­gern und im letz­ten Schritt kom­pen­sie­ren wir die unver­meid­li­chen Emittenden. 

Gibt es hier Bei­spiele, wie die­ses Prin­zip im Unter­neh­mens­all­tag ange­wen­det wird?

Nick: Ein Bei­spiel ist unsere gemein­same Pro­dukt­stra­te­gie. Mit unse­ren Doku­men­ten­ma­nage­ment-Lösun­gen und unse­rem Know­how tra­gen wir dazu bei, Papier­ver­bräu­che in Unter­neh­men zu redu­zie­ren sowie Arbeits­ab­läufe zu fle­xi­bi­li­sie­ren. Das gilt auch für Ser­vice-Pro­zesse. So sind wir mitt­ler­weile in der Lage, ver­schie­dene War­tungs­ar­bei­ten remote durch­zu­füh­ren — das ver­mei­det Servicefahrten.

Über­dies opti­mie­ren wir kon­ti­nu­ier­lich unsere Dru­cker und Mul­tifun­ti­ons­sys­teme, um Ener­gie­ver­bräu­che zu opti­mie­ren. Hier set­zen wir zum Bei­spiel auf lang­le­bige Kom­po­nen­ten. Bild­trom­mel, Ent­wick­ler- und Fixier­ein­heit sind dadurch bei Kyocera auf eine extrem hohe Lebens­dauer aus­ge­legt. Diese Kom­po­nen­ten ver­blei­ben über die gesamte Lebens­dauer im Sys­tem. Dies resul­tiert in einer um bis zu 75 Pro­zent gerin­ge­ren Abfall­menge. Auch Logis­tik- und Pro­duk­ti­ons­pro­zesse stel­len wir fort­lau­fend auf den Prüfstand. 

Seit dem Jahr 2011 haben wir mit unse­rer Initia­tive Print Green einen wei­te­ren gro­ßen Schritt in Rich­tung mehr Nach­hal­tig­keit gemacht. Durch unser Kli­ma­schutz­pro­gramm kön­nen wir Kun­den den durch uns in Deutsch­land und Öster­reich ver­trie­be­nen Toner sowie unsere Dru­cker und Mul­ti­funk­ti­ons­sys­teme durch CO2-Kom­pen­sa­tion kli­ma­freund­lich anbieten. 

Dabei wird der öko­lo­gi­sche Fuß­ab­druck der Toner und Sys­teme über den gesam­ten Lebens­zy­klus hin­weg betrach­tet und die Menge an CO2 kom­pen­siert, die bei Roh­stoff­ge­ne­rie­rung, Pro­duk­tion, Trans­port und Ver­wer­tung ent­steht. Die Kom­pen­sa­tion erfolgt über mit dem Gold-Stan­dard zer­ti­fi­zierte Kli­ma­schutz­pro­jekte. Auch unsere Stand­orte in Meer­busch und Wien bzw. die der ALOS GmbH in Köln und der AKI GmbH in Würz­burg haben wir auf diese Weise kli­ma­neu­tral gestellt.

Die CSR-Stra­te­gie der Kyocera-Gruppe umfasst also auch externe Stakeholdergruppen?

Nick: Neben unse­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Lie­fe­ran­ten spielt der Fach­han­del eine zen­trale Rolle in unse­ren Geschäfts­ak­ti­vi­tiä­ten. Unsere Part­ner sind daher seit jeher auch en wich­ti­ger Mul­ti­pli­ka­tor unse­rer CSR-Stra­te­gie. Bereits seit dem Jahr 2020 bie­ten wir Fach­händ­lern an, sich kli­ma­neu­tral zu stel­len. Dies kön­nen Part­ner errei­chen, indem sie ihren Cor­po­rate Car­bon Foot­print berech­nen las­sen und so Maß­nah­men zur Sen­kung iden­ti­fi­zie­ren — einen Weg, den wir selbst gegan­gen sind. 

Dar­auf auf­bau­end haben wir seit die­sem Jahr einen neuen Part­ner­sta­tus ein­ge­führt: Für die Aus­zeich­nung als Nach­hal­tig­keits-Part­ner gilt es eine Reihe von Kri­te­rien zu erfül­len. Die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien sowie die Bera­tung von Kun­den hin­sicht­lich res­sour­cen­scho­nen­dem Druck­ver­hal­ten, sind hier zwei Beispiele.

Mit der Aus­zeich­nung als Kyocera Nach­hal­tig­keits-Part­ner soll das Enga­ge­ment von Händ­lern für mehr Nach­hal­tig­keit in der Bran­che gewür­digt wer­den. Das Zer­ti­fi­kat soll Part­nern unter ande­rem neue Mög­lich­kei­ten für ihre Außen­dar­stel­lung bie­ten und die Nach­hal­tig­keits­be­mü­hun­gen bei Aus­schrei­bun­gen sowie Kun­den­ge­sprä­chen unterstreichen.

Alle Stand­orte der Unter­neh­mens­gruppe sind kli­ma­neu­tral: Was sind die größ­ten Her­aus­for­de­run­gen bei der Umset­zung von Nachhaltigkeitsinitiativen?

Nick: Auch wenn immer mehr Unter­neh­men den eige­nen Hand­lungs­be­darf beim Thema Nach­hal­tig­keit erken­nen, fällt es ihnen mit­un­ter schwer, den rich­ti­gen ers­ten Schritt zu iden­ti­fi­zie­ren. Dabei hilft ihnen ihre CO2-Bilanz. Wer weiß, wie viel Emis­sio­nen im Unter­neh­men durch wel­che Tätig­kei­ten ent­ste­hen, kann gezielt gegen­steu­ern und kon­krete Maß­nah­men zu ihrer Redu­zie­rung oder Kom­pen­sa­tion ergrei­fen. Das gilt für große Unter­neh­men genauso wie für kleine Betriebe.

Kom­pen­sa­tion kann dabei ein zen­tra­ler Bau­stein sein, wird aber alleine nicht für mehr Nach­hal­tig­keit im Unter­neh­men sor­gen. Viel mehr errei­chen Unter­neh­men durch die Prü­fung und Opti­mie­rung von Pro­zes­sen hin­sicht­lich ihrer Effi­zi­enz. Je weni­ger Emis­sio­nen ent­ste­hen, desto weni­ger muss spä­ter kom­pen­siert wer­den. Dazu muss zunächst geprüft wer­den, wie sich CO2-Emis­sio­nen in Fer­ti­gungs- oder Büro­pro­zes­sen ver­mei­den oder ver­min­dern lassen.

Das Thema Nach­hal­tig­keit wird uns auch in den kom­men­den Jah­ren beschäf­ti­gen. Wie wer­den Sie zukünf­tig mit Ihren Kun­den zusam­men­ar­bei­ten, um gemein­sam zu mehr Nach­hal­tig­keit zu kommen?

Nick: Eines der wich­tigs­ten The­men in die­ser Hin­sicht ist das Green Office. Das Büro wird bei vie­len Nach­hal­tig­keits­stra­te­gien heute noch ver­nach­läs­sigt, obwohl es gro­ßes Poten­zial bereit­hält. Auf dem Weg zum kli­ma­neu­tra­len Büro unter­stüt­zen wir Kun­den bereits seit Jah­ren durch CO2-neu­trale Toner und kli­ma­freund­li­che Dru­cker und Mul­ti­funk­ti­ons­sys­teme. Zum Green Office gehö­ren aber auch Soft­ware­lö­sun­gen. Sichere digi­tale Büro­pro­zesse bie­ten eine hohe Effi­zi­enz und sen­ken den Papier- und Ener­gie­ver­brauch. Ein wich­ti­ger Fak­tor ist dabei das digi­tale Doku­men­ten­ma­nage­ment. Doku­men­ten­ma­nage­ment-Lösun­gen wie der Kyocera Work­flow Mana­ger ermög­li­chen die Digi­ta­li­sie­rung von zen­tra­len und doku­men­ten­ba­sier­ten Unter­neh­mens­pro­zes­sen wie dem Ver­trags­ma­nage­ment oder der Bear­bei­tung von Ein­gangs­rech­nun­gen. Auf diese Weise lässt sich nicht nur Papier spa­ren, son­dern auch die Effi­zi­enz erhö­hen. Das alles trägt zu mehr Nach­hal­tig­keit in der Unter­neh­mens­welt bei.

Wie gelingt Nach­hal­tig­keit im Unternehmen? 

Wie setzt man eine erfolg­rei­che CSR-Stra­te­gie um? In der ach­ten Folge von Kyocera Insights geht es genau um diese Frage. Jetzt anmel­den.

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