Pro­duk­ti­ons­druck: Wie Sie mit indi­vi­dua­li­sier­ten Print­pro­duk­ten Kun­den begeistern

13. Oktober 2021

Durch die Viel­zahl der E‑Mails fällt es im digi­ta­len Mar­ke­ting zuneh­mend schwer, mit Wer­be­bot­schaf­ten über­haupt noch durch­zu­drin­gen. Bes­ser gelingt dies durch hoch­wer­tige und indi­vi­dua­li­sierte Print­pro­dukte.  News­let­ter, Rech­nun­gen oder oder Bro­schü­ren wer­den so zu Wer­be­trä­gern, mit denen sich Unter­neh­men von ihren Mit­be­wer­bern abhe­ben. Der Pro­duk­ti­ons­druck macht dies auch Inhouse möglich. 

Online first“ – die­ses Motto haben sich nicht nur die meis­ten Medien, son­dern auch viele Mar­ke­ting-Exper­ten inzwi­schen auf die Fah­nen geschrie­ben. Die Fol­gen kennt wohl jeder: ein ste­tes Grund­rau­schen im E‑Mail-Post­fach, stän­dig neue Benach­rich­ti­gun­gen aus den sozia­len Medien. Sich abzu­he­ben und in der täg­li­chen Infor­ma­ti­ons­flut auf­zu­fal­len, ist jedoch gar nicht so schwer. Denn viele Ziel­grup­pen neh­men oft gedruck­tes, hoch­wer­ti­ges Mate­rial viel bes­ser an.

Obwohl man erwar­ten könnte, dass der Bedarf an Dru­cke­reien in einer Welt, in der alle Inhalte online sind, all­mäh­lich zurück­geht, hat sich die Druck­in­dus­trie tat­säch­lich wei­ter­ent­wi­ckelt und ver­schie­dene tech­no­lo­gi­sche Pro­zesse in ihre täg­li­chen Abläufe inte­griert. Dies hat zur Ent­wick­lung des digi­ta­len Pro­duk­ti­ons­drucks geführt, der die Tür zu vie­len neuen Druck­mög­lich­kei­ten öff­net, selbst wenn der Druck­auf­trag eine hohe Auf­lage hat. Beim Digi­tal­druck wer­den digi­ta­li­sierte Bil­der und Dateien von einem Com­pu­ter auf ein gedruck­tes Doku­ment über­tra­gen. Diese Druck­tech­nik ist in der Regel auf pro­fes­sio­nelle Druck­um­ge­bun­gen beschränkt, in denen Klein­auf­la­gen mit hoch­vo­lu­mi­gen Gerä­ten oder Tin­ten­strahl­dru­ckern gedruckt wer­den. Mit der zuneh­men­den Ver­brei­tung des digi­ta­len Pro­duk­ti­ons­drucks mit Tin­ten­strahl­dru­ckern wird dies nun immer übli­cher, und die Unter­neh­men erken­nen die Mög­lich­kei­ten, die sich ihnen bieten.

Hohe Wert­schät­zung für Gedrucktes

Stu­dien haben gezeigt, dass die Wir­kungs­ef­fekte bei edlen Print­pro­duk­ten oft deut­lich höher sind als im digi­ta­len Mar­ke­ting. Bei­spiele dafür fin­den sich genug. So musste etwa der Dis­coun­ter Aldi Kun­den­ver­luste hin­neh­men, nach­dem das Unter­neh­men auf Anzei­gen in gedruck­ten Medien ver­zich­tet hatte. Erst als die­ser Schritt rück­gän­gig gemacht wurde, zog das Geschäft wie­der an. Print­wer­bung wird also beim Kun­den durch­aus wahr­ge­nom­men – und bei Kauf­ent­schei­dun­gen berücksichtigt.

Das Mul­ti­sense Insti­tut für sen­so­ri­sches Mar­ke­ting hat dazu mehr als 300 Stu­dien welt­weit unter­sucht und ist in sei­ner Ana­lyse „The Power of Print“ zu der Schluss­fol­ge­rung gekom­men, dass Druckerzeug­nisse im Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mix eines Unter­neh­mens wei­ter­hin eine sehr bedeu­tende Rolle spie­len. Egal ob als Kata­log, Kun­den­ma­ga­zin, Bro­schüre, Flyer oder Post-Mai­ling – das Gedruckte erlangt bei vie­len eine hohe Wert­schät­zung und dient zugleich der Pflege von Bestands­kun­den als auch der Gewin­nung von Neukunden.

Selbst man­che Unter­neh­men, die im E‑Com­merce-Bereich gestar­tet sind und sich dort erfolg­reich eta­bliert haben, set­zen mitt­ler­weile auf gedruckte Mar­ke­ting­mit­tel. Die Gründe dafür sind bekannt: so wird das Ver­trauen in Mar­ken laut der Unter­su­chung vor allem durch die mul­ti­sen­so­ri­schen Eigen­schaf­ten von hoch­wer­ti­gen Druckerzeug­nis­sen gesteigert.

Print-Wer­be­bot­schaf­ten wir­ken nachhaltiger

Die Anre­gung der Sinne, egal ob nun der Tast‑, der Seh- oder der Geruch­sinn ange­spro­chen wird, erzeugt bei Kun­den eine emo­tio­nale Bin­dung. Das kann durch den Ein­satz beson­de­rer Papiere oder ein­drucks­vol­ler Fotos noch ver­stärkt wer­den. Rich­tig gestal­tet, wird so eine hohe Glaub­wür­dig­keit und Serio­si­tät ver­mit­telt, was im eher flüch­ti­gen Online-Bereich weit­aus schwe­rer mög­lich sind.

Natur­ge­mäß sind Print­pro­dukte auch lang­le­bi­ger: Sie wer­den auf­be­wahrt und man fin­det sie wie­der – ihre Bot­schaf­ten wir­ken somit nach­hal­ti­ger. Ana­ly­sen haben erge­ben, dass ein gro­ßer Teil der Bestel­lun­gen in den ers­ten bei­den Wochen nach dem Ver­sand einer Wer­be­aus­sen­dung erfolgt, diese aber auch in der Zeit danach immer wie­der wei­tere Ein­käufe unter­stützt. Dar­über hin­aus spie­len die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten der Indi­vi­dua­li­sie­rung eine große Rolle. Für das Design, das For­mat und die Auf­ma­chung erge­ben sich unter­schied­li­che attrak­tive Mög­lich­kei­ten, um beim Kun­den höchst­per­so­na­li­siert mit einem Pro­dukt oder einer Marke in Erin­ne­rung zu bleiben.

Pro­duk­ti­ons­druck ermög­li­chen den Druck im eige­nen Haus

Aller­dings reicht es meis­tens nicht aus, hier nur auf einen Weg zu set­zen. So bringt eine cross­me­diale Kom­mu­ni­ka­tion meis­tens den bes­ten Erfolg. Wer also Print- und Online-Wer­bung intel­li­gent ver­bin­det, erhöht seine Reich­weite spür­bar. So ist es zum Bei­spiel mög­lich, die Wir­kung von Print-Mai­lings durch den Ver­sand erin­nern­der E‑Mails noch zu stei­gern. Das zeigte jüngst auch eine Stu­die der Deut­schen Post und dem Col­la­bo­ra­tive Mar­ke­ting Club CMC. Dem­nach lohnt es sich für Wer­be­trei­bende, beide Wege der Kun­den­an­spra­che geschickt zu kombinieren.

Doch auch bei einem Cross-Media-Mix zeigt sich immer wie­der, dass Print die Effi­zi­enz der digi­ta­len Mar­ke­ting­ka­näle in vie­len Fäl­len sogar noch deut­lich erhö­hen kann. Die Vor­teile, hap­tisch greif­bar zu sein und län­ger beim Kun­den in Erin­ne­rung zu blei­ben, spre­chen für eine erfolg­rei­che Mar­ke­ting-Stra­te­gie mit ver­edel­ten Print­pro­duk­ten. Im bes­ten Fall ist dann die Mar­ke­ting-Abtei­lung durch die Nut­zung leis­tungs­fä­hi­ger Pro­duk­ti­ons­dru­cker selbst in der Lage, per­fekt auf die Kun­den zuge­schnit­tene Klein­se­rien von Fly­ern oder Bro­schü­ren pro­fes­sio­nell im eige­nen Haus herzustellen.

Indi­vi­dua­li­sierte Print­pro­dukte inhouse produzieren

Pro­duk­ti­ons­druck­sys­teme wie die TAS­Kalfa Pro 15000c ermög­licht es somit, indi­vi­dua­li­serte Print­pro­dukte zu erstel­len. So wer­den Rech­nun­gen, Mai­lings oder Flyer zu Webe­trä­gern oder lie­fern Kun­den­spe­zi­fi­sche Infor­ma­tio­nen. So las­sen sich Kor­re­spon­den­zen mit ent­spre­chen­den Work­flows leicht adap­tie­ren und kos­ten­güns­tig pro­du­zie­ren. Damit eröff­nen sich Unter­neh­men, Agen­tu­ren, Mai­ling­dienst­leis­ter oder Uni­ver­si­tä­ten neue Per­spek­ti­ven, um ziel­grup­pen­op­ti­mier­ten Con­tent in Ver­bin­dung per­so­na­li­siert zu dru­cken– für mehr Response, weni­ger Streu­ver­luste und zufrie­de­nere Kun­den. Unsere Ver­triebs­part­ner, wie die Düs­sel­dor­fer Print­com GmbH unter­stüt­zen beim Auf­set­zen und zei­gen die Mög­lich­kei­ten, der Produktionsdrucks.

Eines der wich­tigs­ten Merk­male, die der digi­tale Pro­duk­ti­ons­druck und die dazu­ge­hö­rige Soft­ware bie­ten, ist die Mög­lich­keit, Inhalte schnell und ein­fach anzu­pas­sen oder zu per­so­na­li­sie­ren. So kön­nen Unter­neh­men in gro­ßem Umfang kom­mu­ni­zie­ren, ohne dass sie einen Druck­auf­trag mit Off­set- und Laser­druck kom­bi­nie­ren oder gar teure Vor­la­gen kau­fen müs­sen. Der varia­ble Druck ermög­licht es dem Nut­zer, alle seine Dru­cke digi­tal und ein­fach anzu­pas­sen, anstatt ein­zelne Doku­mente manu­ell zu ändern. Mar­ke­ting, per­so­na­li­sierte Ver­pa­ckun­gen, Finanz- und Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men sind Para­de­bei­spiele für Bran­chen, die von den neu­es­ten Errun­gen­schaf­ten im Digi­tal­druck erheb­lich pro­fi­tie­ren wer­den. Dies hängt vor allem damit zusam­men, dass diese Bran­chen in hohem Maße auf die Per­so­na­li­sie­rung von Inhal­ten ange­wie­sen sind.

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Live­stream: Was kann Produktionsdruck?

Der Digi­tal­druck­markt gewinnt ste­tig an Fahrt und wird sich im kom­men­den Jahr­zehnt dras­tisch ver­än­dern. Einem neuen Markt­be­richt von Smit­hers Pira zufolge wird der gesamte Digi­tal­druck­markt bis 2024 225 % des Wer­tes von 2013 errei­chen. Die­ser spe­zi­elle Markt ist noch nicht voll­stän­dig aus­ge­reift, was bedeu­tet, dass es noch viel zu tun gibt. Wel­che Mög­lich­kei­ten der Pro­duk­ti­ons­druck Unter­neh­men, Wer­be­agen­tu­ren oder Druck­dienst­leis­ter genau bie­tet erläu­tern wir in der drit­ten Folge unse­res Live­stream-For­mats Kyocera Insights. Jetzt kos­ten­frei registrieren. 

 

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