Dru­cken mit Near Field Communication

3. Dezember 2015

Near Field Com­mu­ni­ca­tion oder kurz NFC ist ein inter­na­tio­na­ler Über­tra­gungs­stan­dard, der die kon­takt­lose Über­mitt­lung von Daten ermög­licht. Sie basiert auf der bereits seit Jahr­zehn­ten bekann­ten RFID-Tech­no­lo­gie (Radio Fre­quency Iden­ti­fi­ca­tion), die mit­hilfe elek­tro­ma­gne­ti­scher Wel­len eine Iden­ti­fi­zie­rung von Objek­ten ermög­licht. Die Mög­lich­keit der Daten­über­tra­gung per NFC gibt es schon seit 2002, aber erst jetzt setzt sich die neue Tech­no­lo­gie rich­tig durch. Doch wieso genau spielt NFC auch beim Dru­cken eine Rolle?

NFC ist eine Über­tra­gungs­tech­no­lo­gie, die nur über sehr kurze Distan­zen funk­tio­niert, näm­lich bis zu einer Maxi­mal­ent­fer­nung von vier Zen­ti­me­tern. Der Vor­teil der Kurz­stre­cke: ein gerin­ge­res Sicher­heits­ri­siko bei der Über­tra­gung. Denn je kür­zer die Ver­bin­dungs­zeit und je gerin­ger die Distanz zwi­schen Sende- und Emp­fän­ger­ge­rät, desto klei­ner die Chance, dass Hacker sen­si­ble Daten abgrei­fen. Über die­sen „natür­li­chen” Sicher­heits­aspekt hin­aus kann NFC-Über­tra­gung zusätz­lich ver­schlüs­selt werden.

Unbe­grenz­ter Einsatz

NFC eig­net sich also her­vor­ra­gend für alle Anwen­dun­gen, bei denen es auf einen schnel­len Daten­aus­tausch sowie ein hohes Maß an Sicher­heit und Ver­läss­lich­keit ankommt. Near Field Com­mu­ni­ca­tion lässt sich bei­spiels­weise dafür ein­set­zen, Türen zu öff­nen und zu schlie­ßen oder bar­geld­los via Smart­phone zu bezah­len. Sie ist prä­de­sti­niert für Zeit­er­fas­sungs- und Aus­leih­sys­teme, zum Bei­spiel am Arbeits­platz oder in öffent­li­chen Büche­reien und Uni­ver­si­täts­bi­blio­the­ken. Die Ein­satz­mög­lich­kei­ten sind fast unbe­grenzt. Hinzu kommt, dass die Daten­über­tra­gung mit­tels NFC abso­lut unkom­pli­ziert ist: Ein ein­zi­ger Impuls genügt, und die Ver­bin­dung zwi­schen zwei Gerä­ten ist ein­ge­rich­tet und funktionsfähig.

NFC und die Authentifizierung

Wie las­sen sich die beschrie­be­nen Mög­lich­kei­ten der Near Field Com­mu­ni­ca­tion nun aber für den Druck­be­reich ein­set­zen? Aus­gangs­punkt für der­ar­tige Über­le­gun­gen ist das Thema Authen­ti­fi­zie­rung. Um Lücken in der unter­neh­mens­in­ter­nen Sicher­heits­ar­chi­tek­tur zu ver­mei­den, sollte der Bereich Dru­cken hier eine wich­tige Rolle spie­len: Um das Abfan­gen sen­si­bler Daten direkt aus dem Aus­ga­be­fach her­aus zu ver­hin­dern, soll­ten Print-&-Follow-Lösungen wie zum Bei­spiel SequiMe oder KYO­con­trol in Unter­neh­men imple­men­tiert wer­den. Der­ar­tige Pro­gramme per­so­na­li­sie­ren quasi die ein­ge­hen­den Druck­auf­träge und begin­nen den Druck erst dann, wenn sich der Auf­trag­ge­ber an einem ent­spre­chen­den Gerät ein­deu­tig iden­ti­fi­ziert hat.

Hier kommt nun NFC ins Spiel. Denn dank die­ser Methode der Daten­über­tra­gung wird die Authen­ti­fi­zie­rung an einem Mul­ti­funk­ti­ons­sys­tem künf­tig zum Kin­der­spiel – zumin­dest an ent­spre­chen­den Gerä­ten von Kyocera.

Als ers­ter Anbie­ter auf dem Markt wird Kyocera die neue Genera­tion sei­ner Mul­ti­funk­ti­ons­sys­teme mit der NFC-Tech­no­lo­gie aus­stat­ten und so eine noch ein­fa­chere und siche­rere Authen­ti­fi­zie­rung ermög­li­chen. Diese neue Form der Authen­ti­fi­zie­rung fügt sich naht­los in die bereits bestehen­den Sicher­heits­lö­sun­gen ein und stellt einen erheb­li­chen Mehr­wert dar: Denn Sicher­heits­lö­sun­gen für Mul­ti­funk­ti­ons­ge­räte hel­fen nicht nur dabei, Kos­ten zu spa­ren, indem sie zum Bei­spiel nach­voll­zieh­bar machen, wel­che Druck­auf­träge nötig sind und wel­che nicht. Sie sind auch ein wirk­sa­mes Mit­tel gegen Wirt­schafts­kri­mi­na­li­tät, da sie Doku­mente dank einer schnel­len und ein­fa­chen Authen­ti­fi­zie­rung über das Smart­phone nur dem tat­säch­li­chen Auf­trag­ge­ber aus­hän­di­gen und nie­man­dem sonst.

BYOD

Dank NFC wird die Authen­ti­fi­zie­rung via Smart­phone erheb­lich ver­ein­facht – unab­hän­gig davon, ob der User sein per­sön­li­ches Gerät oder ein fir­men­ei­ge­nes Handy nutzt. Die Kyocera-Lösung ist also ideal für Unter­neh­men, die der Ein­füh­rung von BYOD-Kon­zep­ten (Bring Your Own Device = Bring dein eige­nes Gerät) bis­her skep­tisch gegen­über­stan­den, weil sie IT-Ver­ant­wort­li­che vor hoch­kom­plexe Sicher­heits­pro­bleme stell­ten. Wei­tere Infor­ma­tio­nen über die Ein­satz­mög­lich­kei­ten der NFC-Tech­no­lo­gie fin­den Sie auch in unse­rem neuen E‑Book „Schnel­ler, siche­rer, smar­ter: Wie NFC-Lösun­gen Ihre Unter­neh­mens­pro­zesse optimieren”.

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